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SUMMARY:150 JAHRE BAYREUTHER FESTSPIELE: Souvenirs de Bayreuth
DESCRIPTION:\nSouvenirs\, Erinnerungen\, aber auch Vorfreude\, darum geht es bei diesem Konzert. Um junge Menschen und ihre Erinnerungen an eine Zeit\, die sie nach Bayreuth geführt hat oder die sie in diesem oder im nächsten Jahr dorthin bringen wird. Es geht um die Begeisterung für Musik\, die man dort wie kaum anderswo eine Woche lang mit Gleichgesinnten aus der ganzen Welt teilen kann\, Musik hören\, selbst musizieren und sich darüber austauschen. Und damit vielleicht der eigenen Karriere einen weiteren Schub zu verpassen.\n>>> mehr\nDie Idee zu dieser „Pilgerschaft“ hatte Richard Wagner selbst schon im Jahr 1882 entwickelt. Und so kommen in diesem Sinne bis heute jeden Sommer am Rande der Bayreuther Festspiele ungefähr 250 junge Menschen zusammen\, die „Stipendiaten“.\nDie allerersten Festspiele konnte Richard Wagner anno 1876 im gerade neu errichteten Festspielhaus auf dem Grünen Hügel ausrichten. In diesem Jahr feiern wir also 150 Jahre Bayreuther Festspiele\, ein willkommener Anlass\, um einige ehemalige\, aber auch zukünftige Stipendiatinnen und Stipendiaten zu einem gemeinsamen Gesprächskonzert einzuladen. Dabei wird es keineswegs nur um die Werke des „Meisters“ gehen. Vielmehr sollen kleine Appetithäppchen von der Freude und Begeisterung künden\, die Musik in ihrer Vielfalt von Barock bis in die heutige Zeit bereiten kann. (Ein Komponist hat sein persönliches Erscheinen angekündigt.) Da kann es einem wirklich den Atem verschlagen. \nDas Stadtmuseum Siegburg als Aufführungsort passt perfekt zum Programm. Schließlich sind wir hier im Geburtshaus von Engelbert Humperdinck\, der in seinen frühen Jahr Assistent von Richard Wagner wurde und zum Beispiel an den Vorarbeiten zur Uraufführung des »Parsifal« mitarbeiten durfte. Mehr Informationen dann beim Konzert. \n\n \n \nMitwirkende (alphabetische Reihung) \n\nValentin Bauer (Tenor)   >>>mehr\nSchon früh entdeckte Valentin Bauer seine Begeisterung für die Musik. Mit zehn Jahren wurde er mit den Fächern Klavier und Gesang ins PreCollege der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen aufgenommen. Es folgten zahlreiche Kirchen- und Jugendchöre wie z.B. der Landesjugendchor BW und der Deutsche Jugendkammerchor. \nValentin Bauer absolvierte ein Staatsexamen im gymnasialen Lehramt Musik (Gesangsklasse Prof. Yoshihara) und Germanistik an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HMDK) Stuttgart und an der Universität Stuttgart. Er erlangte einen Abschluss in Chorleitung (Prof. Rouger) und Orchesterleitung (Prof. Wien). Aufbauend darauf studiert er ebenfalls an der HMDK Stuttgart einen MA Gesangspädagogik (Prof. Göllner\, Prof. Schmitt-Weidmann). Seit 2024 studiert Valentin Bauer an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf einen künstlerischen MA Gesang in der Klasse von Prof. Paulus. Seit 2025 ist er zudem Teil des Exzellenz-Programms “teach-the-teacher” der weltbekannten Gesangspädagogin Margreet Honig (Amsterdam). \nKünstlerische Impulse erhielt er u.a. in den Liedklassen der HMDK Stuttgart (Prof. Payer\, Prof. Witthoeft\, Sahin\, Seyboldt) und der RSH Düsseldorf (Prof. Eijsacker) sowie von Margreet Honig. Darüber hinaus ergänzen Meisterkurse u.a. bei Güra & Huber\, Eisenlohr\, Strehl & Tukiainen\, Bär\, Fleischer\, Heyer\, Widmer und Sonntag in Gesang und Liedgestaltung seine künstlerische Ausbildung. \nDer Tenor Valentin Bauer ist deutschlandweit als -Solist und Ensemblesänger gefragt. Solistische Auftritte werden durch Liederabende und Engagements u.a. im Beethoven-Haus Bonn\, bei den Beethoventagen Bonn\, im Woelfl-Haus Bonn sowie im Bechstein Zentrum Düsseldorf & Tübingen ergänzt. Ensemble- und Chorarbeit mit dem SWR-Vokalensemble\, der Rheinischen Kantorei\, den Kölner Vokalsolisten\, der Bachakademie Stuttgart\, dem Festspielchor der Internationalen Händel-Festspiele am Staatstheater Karlsruhe sowie mit verschiedenen Kammerchören ergänzen seine solistische Ausbildung. Sie ließen ihn mit Dirigenten wie Audere\, Rademann\, Bernius\, Fink\, Rouger\, Benfer\, Halubek\, Willens zusammenarbeiten. Konzertreisen führten ihn immer wieder ins Ausland (u.a. Frankreich\, Italien\, Irland\, Schweiz\, Österreich\, Schweden\, Polen). \nNeben seinem solistischen Werdegang arbeitet Valentin Bauer auch als Gesangspädagoge und Dirigent. Seit Februar 2025 ist er musikalischer Assistent von Domkapellmeister Alexander Niehues am Kölner Dom. Zuvor war er u.a. im Kinder-Singprojekt der Internationalen Bachakademie Stuttgart\, beim Knabenchor Collegium Iuvenum Stuttgart und beim Knabenchor Capella Vocalis Reutlingen tätig. Von 2022 bis 2024 war er an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart in Kooperation mit dem Eberhard-Ludwigs-Musikgymnasium als Gesangspädagoge für junge Stimmen lehrbeauftragt. Derzeit ist er Dozent der Bischöflichen Kirchenmusikschule Essen und unterrichtet dort das Fach Gesang sowie Stimmphysiologie & chorische Stimmbildung. Seit 2024 ist er Srimmbildner des Landesjugendchors Baden-Württemberg. \nAls Gesangspädagoge und Dirigent arbeitet Valentin Bauer mit namhaften Institutionen wie dem Kinder-Singprojekt der Internationalen Bachakademie Stuttgart und dem Knabenchor Collegium Iuvenum Stuttgart. zusammen Derzeit ist er Dozent der Bischöflichen Kirchenmusikschule Essen\, er unterrichtet dort das Fach Gesang sowie Stimmphysiologie & chorische Stimmbildung. Seit 2024 ist er Stimmbildner des Landesjugendchors Baden-Württemberg. \nAufgrund seiner Studienerfolge und seines sonstigen Engagements wurde Valentin Bauer zweimalig mit einem Deutschlandstipendium der HMDK Stuttgart sowie der RSH Düsseldorf ausgezeichnet. 2024 erhielt er für seine Forschung das Reichstein-Gedächtnisstipendium der Schumann-Gesellschaft Düsseldorf. 2022 war er Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes Bonn. \n\n\nBenedikt Gnosa (Moderation)   >>>mehr\nBenedikt Gnosa hat sich nach seinem Bachelorstudium in den Fächern Germanistik sowie Sprache und Kommunikation in der globalisierten Mediengesellschaft im Rahmen seines ebenfalls in der Germanistik abgeschlossenen Masters auf die Literatur des deutschsprachigen Mittelalters fokussiert. Aktuell promoviert und arbeitet er in dem Forschungsprojekt ‚Ton und Kohärenz‘ unter Prof. Dr. Claudia Lauer zu (spät-)mittelalterlicher Lieddichtung und dem frühneuzeitlichen Meistergesang. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit dem Thema der Mittelalterrezeption insbesondere mit Blick auf die zeitgenössische Oper in Veröffentlichungen und Vorträgen.\nSeit der Spielzeit 2020/2021 arbeitet Benedikt Gnosa regelmäßig für die Abteilungen Musiktheatervermittlung\, Marketing und Dramaturgie am Theater Bonn. Dort hat er bereits eine Vielzahl an Veranstaltungen – oft in leitender Funktion – begleitet: Seine vielfältigen Erfahrungen reichen von der Organisation verschiedener mobiler Formate wie die Hinterhofopern – bei denen er teilweise auch als Regieassistenz eingesetzt war – oder eine Konzertreihe in mehreren Bonner Pflegeheimen über Gruppenbegleitungen in den Formaten ‚Better Together‘ oder ‚Von der Probe zur Premiere‘. Als Produktionsassistenz war er ebenso für die europaweit einzigartige JORR-Kooperation im Rahmen der Tagung ‚Auf die Ohren\, fertig\, los!‘ tätig. Zuletzt hat er die Realisierung der Festgala anlässlich des 60. Jubiläums des Opernhauses Bonn in führender Position übernommen.\nAufgrund seiner Leistungen während seines Studiums wurde Benedikt Gnosa mit einem Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes sowie der Aufnahme in das Honors Programm der Universität Bonn ausgezeichnet. Seine Bachelorarbeit erhielt den Gender Studies-Preis der Universität Bonn. 2026 wird er als Stipendiat des Richard-Wagner-Verband-Bonn die 150. Bayreuther Festspiele besuchen. \n\n\nNikola Janjic (Klarinette)   >>>mehr\nNikola Janjic wurde im 2000 in Nikosia\, Zypern\, geboren. Im Alter von 9 Jahren begann er Klarinette Unterrichten an der Zypriotischen Jugendsinfonieorchester-Akademie. 2012 trat er dem Jugendorchester bei\, wo er von 2015 bis 2018 erste Klarinette war. Er setzte seine Ausbildung an der HFMT Köln in der Klasse von Michael Schmidt fort\, wo er derzeit sein Master Studium bei Ralph Manno absolviert.\nNikola erhielt den ersten Preis in Wettbewerben wie “Solon Michaelides Pancyprian Competition” im 2015 und “International Woodwind Competition” in Pozarevac\, Serbien\, im 2017. Wichtige musikalische Erfahrungen sind das Solospiel mit dem Zypriotischen Symphonie Orchester im Jahr 2017 sowie mit dem Zypriotischen Jugend Symphonie Orchester im Jahr 2018. 2019 trat er zum ersten Mal als Gast-Soloklarinettist beim Zypriotischen Symphonie Orchester auf\, wo er als Aushilfe ab die 2022 Saison tätig ist. Von 2020-2022 wurde er zum Mediterranischen Jugendorchester gewählt. Im Januar 2024 hat er mit dem West Eastern Divan Ensemble im Stadtstheater Darmstadt das Schubert Oktett gespielt. Im Jahr 2025 war er Praktikant an der Bochumer Symphoniker. Nikola erhielt wichtige Impulse von Meisterkursen mit Lehrern wie Martin Spangenberg\, Kilian Herold\, Nicolas Baldeyrou\, Francois Benda\, Georg Arzberger\, Jordi Pons und anderen. Nikola ist Gründungsmitglied der Alafia Ensemble\, mit der er regelmäßig Konzerte in Deutschland und Europa spielt. Nikola Janjic wird im Jahr 2027 als Stipendiat des Richard-Wagner -Verbandes Bonn nach Bayreuth gehen. \n\n\nCharlotte Quadt (Mezzosopran)   >>>mehr\nDie Beueler Mezzosopranistin Charlotte Quadt ist dem Opernhaus ihrer Heimatstadt Bonn schon seit mehr als 15 Jahren verbunden und stand dort in zahlreichen Partien auf der Bühne. So konnte sie in den vergangenen Jahren u.a. als Cherubino\, Hänsel\, Olga und Ruggiero Publikum und Presse begeistern. Seit der Spielzeit 2023|24 ist Quadt festes Ensemblemitglied am Theater Bonn.\nCharlotte Quadt studierte Gesang an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt/Main bei Thomas Heyer sowie bei James McCray in Den Haag. Meisterkurse bei Helen Donath\, Ingeborg Danz und Peter Schreier vervollständigten ihre musikalische Ausbildung der Mezzosopranistin. Verschiedene Gastspiele führten sie zum Staatstheater Darmstadt\, an die Deutsche Oper am Rhein in Düsseldorf und Duisburg\, zu den Theatern Freiburg\, Heidelberg\, Münster und Detmold sowie an die Oper der Stadt Köln.\nAuch dem Konzertfach widmet Charlotte Quadt große Aufmerksamkeit. Ihr Repertoire erstreckt sich hier von barocken Passionen\, über die großen Messen und Oratorien der Klassik und Romantik\, bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen. Besonders mit den Bach’schen Passionen konnte sie die Zuhörenden überzeugen. Konzerteinladungen führten sie u.a. zum Bachfest Leipzig\, ins Berliner Konzerthaus\, an die Tonhalle Düsseldorf und Zürich\, in die Kölner Philharmonie\, an den Wiener Stephansdom und zu den Brühler Schlosskonzerten.\nIn der Spielzeit 25|26 wird sie auf der Bonner Opernbühne als Fenena in der Neuproduktion zu NABUCCO\, Rosina in DER BARBIER VON SEVILLA sowie erneut als Hänsel in HÄNDEL UND GRETEL zusehen sein.\nCharlotte Quadt war bereits im Jahr 2003 als Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes Bonn in Bayreuth. \nQuelle: Theater Bonn https://www.theater-bonn.de/de/ueber-uns/mitarbeit/charlotte-quadt/691 \n\n\nAnna Sayn (Sopran)   >>>mehr\nDie Sopranistin Anna Christin Sayn entdeckte bereits im Alter von zwölf Jahren ihre Leidenschaft für den Gesang. An der Hochschule für Musik und Tanz Köln studierte sie Gesang und Gesangspädagogik bei Prof. Brigitte Lindner und Boris Leisenheimer. Es folgten Masterabschlüsse in den Fächern Oper & Musiktheater sowie Lied & Konzert\, mit denen sie ihr künstlerisches Profil erweiterte.\nIhr Operndebüt gab sie 2017 am Theater Aachen. Weitere Engagements führten sie unter anderem an das Theater Solingen und zur Rheinischen Opernakademie Köln\, wo sie als Susanna in Mozarts Le nozze di Figaro zu erleben war. Mit der zeitgenössischen Kammeroper Gestohlenes Leben gastierte sie landesweit\, übernahm die Partie der Gretel in Humperdincks romantischer Märchenoper und stand mit dem Ensemble l’arte del mondo in Schmittbaurs wiederentdecktem Singspiel Lindor und Ismene auf der Bühne – eine Produktion\, die im WDR-Funkhaus aufgezeichnet wurde.\nRegelmäßig ist Anna Christin Sayn bei verschiedenen Festivals und internationalen Festspielen zu Gast. Dort verkörperte sie unter anderem Papagena (Die Zauberflöte) und Amor (Orpheus und Eurydike). Dabei arbeitete sie bereits unter der musikalischen Leitung von Michael Hofstetter – zunächst in einer besonderen Kooperation mit dem Wuppertaler Tanztheater Pina Bausch und später bei mehreren landesweiten Gastspielen mit der Thüringer Philharmonie\, welche für 2026 einige Wiederaufnahmen mit der Sopranistin geplant hat.\nEin besonderer Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit liegt im Bereich des Kunstliedes. Mit großer Leidenschaft widmet sie sich dabei sowohl bekannten Komponist:innen als auch jenen\, deren Werke durch die Zeit in Vergessenheit geraten sind. Ihre erste CD mit Liedern des in der NS-Zeit verfemten Komponisten Ernst Bachrich erschien beim Label EDA. Für ihr künstlerisches Engagement wurde sie 2019 mit einem Stipendium des Richard-Wagner-Verbandes Bonn ausgezeichnet.\nIm Jahr 2021 kam es erstmals zur Zusammenarbeit mit dem Komponisten Alexander Balanescu\, der die Musik zur erfolgreichen Uraufführung der Schauspielfassung von Moby Dick schrieb. Es folgten eine konzertante Wiederaufnahme des Werkes\, sowie gemeinsame Auftritte mit dem Balanescu Ensemble\, unter anderem in Paris mit dem Live-Soundtrack zum Film The Island.\nIhre Leidenschaft für Musik und Bühne gibt sie seit 2018 auch als Pädagogin weiter und widmet sich mit großer Freude der musikalischen Nachwuchsförderung. Im Jahr 2025 erweiterte sie ihr künstlerisches Wirken und übernahm erstmals die Co-Regie des Kindermusicals Ritter Rost am Musiktheater im Wasserforum Meerbusch.\nZuletzt war Anna Christin Sayn im Visiodrom Wuppertal in der multimedialen Neufassung Moby Dick – I Have Dreamed It Again und als Solokünstlerin verschiedener Operetten-Konzerte zu erleben. \n\n\nJan Schlossarczyk (Bayreuth-Forschung)   >>>mehr\nJan Schlossarczyk studiert seit 2019 an der Universität Bonn Geschichte. Dabei liegt sein Fokus auf der europäischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Zum Sommersemester 2026 steht der Abschluss seines Masterstudiums mit der Arbeit „Vergeben und Vergessen. Versöhnungssemantik und -praxis in Preußen 1849-1861“ an. Neben diesem wissenschaftlichen Schwerpunkt in der Diskursgeschichte hatte Jan Schlossarczyk 2024 im Zuge eines Stipendiums des Richard-Wagner-Verbands Bonn die Möglichkeit eine erinnerungskulturelle Studie zu den Bayreuther Festspielen nach 1945 zu erarbeiten. Die Ergebnisse seiner Archivrecherchen im Nationalarchiv der Richard-Wagner-Stiftung (Bayreuth) konnte er 2025 beim „Thementag Kunst und Politik – Zur Geschichte der Bayreuther Festspiele in den Jahren vor\, in und nach dem 2. Weltkrieg“ vorstellen. Für dieses Jahr ist eine Fortsetzung dieser Kooperation mit einem Vortrag über Richard Wagner als Fallstudie für eine Exilexistenz nach der Revolution von 1848 geplant. \n\n\nJanna Schneider (Blockflöte)   >>>mehr\nJanna Schneider nahm in ihrer Jugend Blockflötenunterricht bei Meike Herzig in Bonn. Sowohl solistisch als auch in verschiedenen Ensembles wurde ihre Musik bei nationalen und internationalen Wettbewerben mit Preisen ausgezeichnet. So stand sie u.a. bei den Open Recorder Days Amsterdam\, dem Wettbewerb der European Recorder Player Society und gemeinsam mit dem Beethovenorchester Bonn auf der Bühne. Im vergangenen Jahr erhielt sie von dem RWV Bonn ein Stipendium der Richard-Wagner-Stipendienstiftung und wirkte bei der Produktion einer Barockoper mit Ensemble 1700 unter der Leitung von Dorothee Oberlinger mit. Von 2019 bis 2023 studierte sie bei Kerstin de Witt an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und beendete ihr Bachelorstudium mit Bestnote. Dabei profilierte sie sich im Bereich der frühen\, barocken und zeitgenössischen Musik. Heute entwirft die 24-Jährige sowohl als Solistin als auch mit ihrem Ensemble timeless traces kreative Programme\, die dem Publikum die Vielseitigkeit der Blockflöte nahebringen. Im Jahr 2025 war sie für den RWV Bonn Stipendiatin der Richard-Wagner-Stipendienstiftung. \n\n\nJanosch Spreter (Klavier)   >>>mehr\nJanosch Spreter studierte an der Hochschule für Musik Trossingen bei Prof. Àkos Hernádi und schloss kürzlich sein solistisches Studium mit dem Master im künstlerischen Hauptfach Klavier erfolgreich ab. Wichtige Impulse erhielt er zudem von Prof. Gilead Mishory\, Prof. Volker Stenzl und Prof. Markus Bellheim. Seit 2020 erweitert er seine Ausbildung durch ein vertiefendes Studium der Liedgestaltung bei dem renommierten Liedpianisten Clemens Müller.\nSein künstlerischer Fokus liegt auf dem Repertoire der Wiener Klassik sowie auf der Lied- und Kammermusikliteratur des 19. und 20. Jahrhunderts. In diesem Rahmen ist er regelmäßig als Liedbegleiter und Kammermusiker in verschiedenen Ensembles aktiv. Eine enge kammermusikalische Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Cellisten Joshua Maier\, mit dem er regelmäßig konzertiert.\nJanosch Spreter ist mehrfacher Preisträger internationaler Klavierwettbewerbe\, unter anderem beim Internationalen Orbetello Klavierwettbewerb. Kürzlich wurde er mit einem Stipendium des Freundeskreises Haus Marteau ausgezeichnet – einer internationalen Musikbegegnungsstätte\, die vielversprechende Nachwuchskünstler*innen aus aller Welt fördert. Janosch Spreter wird im Jahr 2027 als Stipendiat des Richard-Wagner -Verbandes Bonn nach Bayreuth gehen. \n\n\nKonstantin Zvyagin (Klavier)   >>>mehr\nKonstantin Zvyagin wurde 1990 in der altrussischen Stadt Nowgorod geboren. Er graduierte an der Gnessins Musikakademie in Moskau als Student von Prof. Tatiana Zelikman. Anschließend absolvierte er das Masterstudium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Nina Tichman. Seit Januar 2020 unterrichtet er an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt.\nAls junger Pianist verfügt Konstantin Zvyagin bereits über beeindruckende Referenzen. Er ist Preisträger und Laureat russischer und internationaler Wettbewerbe wie z.B.: “Internationaler Klavierwettbewerb zum Lotar-Shevchenko Gedenken” in Yekaterinburg\, Russland; “Euregio Piano Award” in Geilenkirchen\, Deutschland; “19e Concours International de Piano d’Ile-de-France” in Maisons-Laffitte\, Frankreich; “Crescendo International Music Competition” in New York\, USA. Seine Begabung wurde mit mehreren Stipendien und Förderungen unterstützt\, wie z. B. der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung” und der „Richard-Wagner-Stipendienstiftung“.\nDie rege Konzerttätigkeit als Pianist und Mitglied des Trios „SpiegelBild“ führte ihn zu zahlreichen Solo- und Kammermusikkonzerten in Island\, Irland\, Polen\, Deutschland\, den USA\, Frankreich\, Italien\, Spanien\, Israel und Russland. Jedes Jahr spielt er zahlreiche Solo-Konzerte deutschlandweit in der Reihe “Weltklassik am Klavier”. Konstantin Zvyagin nahm an verschiedenen wichtigen Festivals und Meisterkursen teil\, wie dem “Tel-Hai International Piano Master Classes” in Israel; “Ruhr Klavierfestival” in Deutschland; “Second Italian Piano Festival and master-classes” in San Giovanni-Teatino\, Italien sowie “Paderewsky Piano Academy” in Bydgoszcz\, Polen. Als Solist trat er mit dem “Ural Philharmonischen Orchester”\, dem “Nowgorod Philharmonischen Kammerorchester” (Russland)\, dem “Torun Symphonischen Orchester” (Polen) sowie dem “Kammerorchester Röttgen” und dem “Collegium Musicum Bonn” (Deutschland) auf.\nIn den letzten fünf Jahren beschäftigte sich Konstantin Zvyagin besonders intensiv mit der Musik Richard Wagners. Aus dieser Arbeit entstand eine Suite in acht Bildern „Wagners Ring“ mit seinen Transkriptionen aus dem „Ring des Nibelungen“. Dafür wurde Konstantin Zvyagin im Sommer 2023 als Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes Bonn durch die „Richard-Wagner-Stipendienstiftung“ ausgezeichnet und für die musikalische Gestaltung der Ehrungsveranstaltung für langjährige Mitglieder der Bayreuther Festspiele in der Villa Wahnfried von der Jury der Richard-Wagner-Stipendienstiftung ausgewählt. Sein musikalisches Engagement wurde durch die Festspielleitung mit einer Urkunde besonders anerkannt. 2025 kehrte er sowohl für die Festspiel-Ehrung in der Villa Wahnfried als auch für das Stipendiatenkonzert der Stiftung im Europasaal in Bayreuth auf die Bühne zurück.\nDie von ihm transkribierte Musik erschien im März 2024 beim Label “Spektral” auf CD unter dem Titel “Ein Weg durch Wagners Ring”. Parallel dazu veröffentlichte der “APOLLON Musikoffizin” Verlag in Bonn die Notenausgaben seiner Transkriptionen. Im Dezember 2024 folgte beim selben Label die Debüt-CD “Sceneries” seines Trios SpiegelBild. \n\n­ \nProgramm  \nAuf dem Programm stehen u.a. Werke von Richard Wagner\, Gabriel Fauré\, Engelbert Humperdinck\, Ludwig van Beethoven\, Clara Schumann\, George Gershwin\, Paul Rodriguez Flys\, Moritz Eggert\, Georg Philipp Telemann\, Gioachino Rossini\, Jacques Offenbach und Johann Strauss. \nProgrammheft\n  \n  \n \nEine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit Engelbert-Humperdinck-Stiftung und Engelbert-Humperdinck-Freunde e.V. \n  \nBildnachweis Titelbild:\nhttps://www.bayreuth.de/wp-content/uploads/2019/08/Festspielhaus_BiB-27.08.2019-Ramona-Schirner_1200px.jpg\, https://pictures.abebooks.com/inventory/30290979157.jpg\, https://www.oskar-bayreuth.de/wp-content/uploads/2022/09/oskar-wirtshaus-bayreuth-speisen-01.jpg\, https://www.bayreuth-tourismus.de/wp-content/uploads/2019/02/Ottmar-H%C3%B6rl-Wagner-dirigiert-Bayreuth-1-photo_Simeon-Johnke-775×330.jpg\, https://www.picclickimg.com/bNwAAOSw~7ZmpQVb/Alte-Postkarte-Festspielstadt-Bayreuth-farbige-Mehrbildkarte-80er.webp\, https://pictures.abebooks.com/inventory/30289989857.jpg\, https://www.bayreuth-tourismus.de/wp-content/uploads/2021/07/N3250_RW-Hanfstaengl1871_grey-768×942.jpg\nBildnachweis Teilnehmer:\nobere Reihe von links: Janosch Spreter (© privat)\, Leon Kohlstadt (© privat)\, Janna Schneider (© Paul Raab)\, Konstantin Zvyagin (© Meike Engel-Fotografie)\, Nikola Janjic (© privat)\nuntere Reihe von links: Jan Schlossarczyk (© privat)\, Charlotte Quadt (© Christian Palm)\, Valentin Bauer (© Jakob Guntermann)\, Anna Sayn (© Marion Koell)\, Benedikt Gnosa (© Anna Marx)\n
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