Die »Richard-Wagner-Stipendienstiftung« in Bayreuth, deren Anfänge bis zu Richard Wagner selbst zurückreichen, sieht es als ihre wichtigste Aufgabe an, jungen Menschen, die als Nachwuchs für Orchester und Bühne der Bayreuther Festspiele infrage kommen, das musikdramatische Werk Richard Wagners näher zu bringen. Dazu werden jedes Jahr angehende oder bereits im Engagement stehende Musiker, Sänger, Musikwissenschaftler, Dramaturgen und Regisseure von den Ortsverbänden entsandt, insgesamt etwa 250, alle nicht älter als 35 Jahre.

Der Richard-Wagner-Verband Bonn e. V. schickt meist vier junge Menschen für eine knappe Woche nach Bayreuth. Der Erfolgreichste war bislang Tansel Akzeybek, der im Jahr 2009 nach Bayreuth fahren durfte. Seit 2017 steht er nun regelmäßig auf der Bühne des Festspielhauses, so zum Beispiel in der Rolle des Kunz Vogelsang bei der aktuellen Inszenierung der „Meistersinger“.

Hier eine Liste unserer Stipendiat*innen der letzten Jahre. Mit einem Klick auf die einzelne Person erfahren Sie manchmal auch mehr über sie.

 

16.06.2024 ~ 11:00

Vorstellung von Stipendiat und Stipendiatin des Jahrgangs 2024

Stimmfach / Instrument / Beruf: Studium der Philosophie mit Schwerpunkt Arthur Schopenhauer, darüber intensive Auseinandersetzung mir Richard Wagner

Künstlerische Ausbildung:

(Informationsstand Juli 2023) Gabriel Valdez ist 29 Jahre alt und kommt aus Cordoba, Argentinien. Während seines technischen Abiturs hatte er die Möglichkeit, dank des Goethe-Instituts die deutsche Sprache zu lernen und ein Stipendium für einen Besuch in Deutschland zu bekommen. Durch diesen Kontakt setzte er sein Studium in Deutschland fort. 

Nach einigen Jahren Wirtschaftsingenieurwesens an der RWTH Aachen entdeckte er, dass seine wahre Leidenschaft dem akademischen Leben und der Philosophie galt. Daher entschied er sich für ein Studium der Philosophie, das er ab 2019 an der Universität Bonn begann. Auch ist er in der internationalen Politik engagiert. 

Während des Studiums half er bei verschiedenen internationalen Projekten mit und verfasste an der Bonner Fakultät Artikel zum Thema Philosophie, Politik und Kunst während der Pandemie. Seitdem ist “Die Sokratiker” eine Plattform für Dialog und wissenschaftlichen Austausch. 

Seine Beziehung zu Richard Wagner begann 2012, als er zum ersten Mal den Tannhäuser hörte. Seitdem zieht sich Wagner philosophisches Denken. Schwerpunkt ist die Auseinandersetzung von Wagner mit Arthur Schopenhauer.

Seine Bachelorarbeit schreibt er über die Philosophie von Schopenhauer und Wagner in Bezug auf die Musik als “die größte Form aller Künste”. Der Besuch der Festspiele in diesem Jahr wird ebenfalls zum Gegenstand seiner wissenschaftlichen Untersuchung.

Stimmfach / Instrument / Beruf: Pianist

Künstlerische Ausbildung:

Konstantin Zvyagin wurde 1990 in der altrussischen Stadt Nowgorod geboren. Schon früh war er von der ergreifenden Atmosphäre des alten Kreml mit der berühmten Sophienkathedrale, dem Blick auf den mythenreichen Fluss Wolchow und den Klängen orthodoxer Glocken tief beeindruckt. Diese Erinnerungen hatte sicher auch der im Gouvernement Nowgorod geborene berühmte Komponist, Pianist und Dirigent Sergei Rachmaninow. Für Konstantin Zvyagin ist er ein großes Vorbild. Die rege Konzerttätigkeit als Pianist und Mitglied des Trios “SpiegelBild” führte ihn zu zahlreichen Solo- und Kammermusikkonzerten in Irland, Polen, Deutschland, den USA, Frankreich, Italien, Spanien, Israel und Russland. Jedes Jahr spielt er zahlreiche Solo-Konzerte deutschlandweit bei der Reihe “Weltklassik am Klavier”. Als Solist trat er mit “Ural Philharmonisches Orchester” und “Nowgorod Philharmonisches Kammerorchester” (Russland), “Torun Symphonisches Orchester” (Polen), “Kammerorchester Röttgen” (Deutschland) auf. Er nahm an verschiedenen wichtigen Festivals und Meisterkursen teil, wie z.B. “Tel-Hai International Piano Master Classes”; in Israel, “Klavier-Festival-Ruhr” in Deutschland, “Paderewski Piano Academy” in Bydgoszcz, Polen.

Er ist Erster Preisträger der Crescendo International Music Competition in der Carnegie Hall, New York, sowie Laureat und Diplomant russischer und internationaler Wettbewerbe: „Concours International de Piano d‘Ile-de-France“ in Maisons-Laffitte, Frankreich, Internationaler Klavierwettbewerb zum Lotar-Shevchenko Gedenken in Yekaterinburg, Russland, „Euregio Piano Award“ in Geilenkirchen, Deutschland.

Konstantin Zvyagin verfügt bereits über beeindruckende Referenzen. Er ist Preisträger und Laureat russischer und internationaler Wettbewerben und seine Begabung wurde mit mehreren Stipendien und Förderungen in Russland und Deutschland unterstützt. In den letzten Jahren beschäftigte sich Konstantin Zvyagin besonders intensiv mit der Musik Richard Wagners. Aus dieser Arbeit entstand eine Suite in acht Bildern „Wagners Ring“ aus dem „Ring des Nibelungen“. Für diese Arbeit wurde Konstantin Zvyagin im August 2023 durch die „Richard-Wagner-Stipendienstiftung“ ausgezeichnet und für die musikalische Gestaltung der Ehrungsveranstaltung für langjährige Mitglieder der Bayreuther Festspiele in der Villa Wahnfried von der Jury der Richard-Wagner-Stipendienstiftung ausgewählt. Sein musikalisches Engagement wurde durch die Festspielleitung mit einer Urkunde besonders anerkannt. Die von ihm für Klavier transkribierte Musik wird anlässlich des 210-jährigen Wagner-Jubiläums auf CD beim Label „Spektral“ erscheinen. Anschließend veröffentlicht der Künstler die Noten seines Schaffens beim APOLLON Musikoffizin Verlag in Bonn. Konstantin Zvyagin graduierte an der Gnessins Musikakademie in Moskau als Student von Prof. Tatiana Zelikman (2009 – 2014). Anschließend absolvierte er das Masterstudium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Nina Tichman (2014 – 2017). Seit Januar 2020 unterrichtet Konstantin an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt.

Stimmfach / Instrument / Beruf: Trompete

Engagements / Auftritte / Termine: YouTube Haydn Trumpet Concerto 2nd Movement

Webseite und soziale Medien:
https://www.instagram.com/avllee/

Künstlerische Ausbildung:
Geboren am 1.12.2000, erhielt im Alter von 6 Jahren seinen ersten Klavierunterricht. Mit 7 Jahren bekam er den ersten Trompetenunterricht bei einem Nachbarn. Während er das Kardinal-Frings-Gymnasium in Bonn-Beuel besuchte, spielte er im Blasorchester der Schule und erhielt Trompetenunterricht bei Andreas Berger. Mit 14 Jahren wurde er Schüler von Gregor Leczkowski, dem Solotrompeter des Beethoven Orchesters. Neben der klassischen Orchestertrompeten-Ausbildung begann für ihn dort auch der Unterricht im Jazz. Nach dem Abitur wurde er an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg in die Trompetenklasse von Prof. Matthias Höfs aufgenommen. Er studiert dort im 4. Semester. Orchestererfahrung sammelte er zuerst im Bonner Jugendsinfonieorchester, danach im Landesjugendorchester von NRW und Bremen. Weitere Konzerterfahrung machte er mit dem European Brass Ensemble unter der Leitung von Prof. Thomas Clamor und in der Elbphilharmonie mit dem NDR Jugendsinfonieorchester unter dem Dirigat von Alan Gilbert. Einer der Höhepunkte seiner bisherigen Laufbahn war das Solokonzert mit dem Beethoven Orchester Bonn unter GMD Dirk Kaftan, bei dem er das Trompetenkonzert von J.B. Neruda spielte. Vor der Corona Pandemie spielte er in der Staatsoper Hamburg mit seiner Trompetenklasse die Bühnenmusik zu Richard Wagners Lohengrin. Im Jahr 2020 sollte er als Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes Bonn e.V. nach Bayreuth fahren. Corona hat dies verhindert, ebenso im Jahr 2021. Nun hoffen wir mit ihm, dass er 2022 endlich diese Reise als Stipendiat antreten kann.

Stimmfach / Instrument / Beruf: Tenor

Künstlerische Ausbildung:
Valentin Bauer erhielt bereits als Jugendlicher im PreCollege der Musikhochschule Trossingen bei Prof. Andreas Reibenspies Gesangsunterricht. Seit Oktober 2014 studiert er an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart den Studiengang Gymnasiallehramt Musik mit dem Hauptfach Gesang in der Klasse von Prof. Teru Yoshihara. Im Jahre 2018 wurde er zudem in die Stuttgarter Schubert-Liedklasse von Thomas Seyboldt aufgenommen, in der begabte Nachwuchstalente im Bereich Liedgestaltung intensiv gefördert werden. Valentin Bauer ist im Großraum Stuttgart und deutschlandweit ein gefragter Tenor-Solist und Ensemblesänger. Aufgrund seines vielseitigen und erfolgreichen Engagements wurde er im Jahr 2019 als Deutschlandstipendiat ausgezeichnet.


Aktualisierung Juli 2023:

Valentin Bauer entdeckte früh seine Begeisterung für die Musik. Mit zehn Jahren wurde er als Jungstudent an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen angenommen. 

Valentin Bauer hat an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart Lehramt Musik mit Hauptfach Gesang in den Klassen Prof. Yoshihara und B. Gärtner studiert. Seit 2021 studiert er dort einen berufsbegleitenden Master Gesangspädagogik. Weitere künstlerische Impulse erhält er in den Liedklassen der HMDK Stuttgart (Prof. Payer, Prof. Witthoeft & Sahin und Seyboldt). Darüber hinaus ergänzen Meisterkurse u.a. bei Strehl & Tukiainen, Bär, Güra & Huber, Trost, Heyer, Widmer und Sonntag in Gesang und Liedgestaltung seine künstlerische Ausbildung.

Valentin Bauer ist im Großraum Stuttgart und deutschlandweit ein gefragter Tenor-Solist. Ensemble- und Chorarbeit mit der Bachakademie Stuttgart, dem Stuttgarter Kammerchor, Kölner Akademie, dem Festspielchor der Internationalen Händel-Festspiele am Staatstheater Karlsruhe, sowie mit verschiedenen Kammerchören wie dem Deutschen Jugendkammerchor, figure humaine kammerchor, Consono Köln etc. ergänzen seine solistische Ausbildung. Sie ließen ihn mit Dirigenten wie Rademann, Bernius, Fink, Rouger, Benfer, Halubek, Willens zusammenarbeiten. Konzertreisen haben ihn immer wieder auch ins Ausland geführt (u.a. Frankreich, Italien, Irland, Schweiz, Österreich, Schweden).

Neben seiner gesanglichen Karriere arbeitet Valentin Bauer mit namhaften Institutionen als Gesangspädagoge zusammen. So ist er als Stimmbildner des Knabenchors Collegium Iuvenum Stuttgart, des Südwestdeutschen Kammerchors und Constant Köln tätig. Zudem unterrichtet er seit 2022 an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Kooperation mit dem Eberhard-Ludwigs-Musikgymnasium das Fach Gesang.  Seit 2015 hat Valentin Bauer jährlich interdisziplinäre und soziokulturelle Education- Workshops zu verschiedenen musikwissenschaftlichen Themen in Bayreuth und Wolfsburg konzipiert und geleitet.

Aufgrund seiner Studienerfolge und seines sonstigen Engagements wurde Valentin Bauer im Jahr 2019 mit einem Deutschlandstipendium der HMDK Stuttgart ausgezeichnet. Zudem erhielt er mehrere PROMOS-Stipendien des DAAD. 2022 hat er ein Stipendium des Richard-Wagner-Verband-Bonn erhalten. 

Stimmfach / Instrument / Beruf: Sopran

Kurzlebenslauf: Susanne Kapfer stammt aus Friedberg (Bayern) und ist dankenswerterweise für eine Kandidatin eingesprungen, die das Bayreuth-Stipendium sehr kurzfristig nicht antreten konnte. Freuen wir uns auf ein StipendiatInnen-Konzert im Herbst. Zu ihren persönlichen Interessen gehören u.a. Fitness, Yoga und Fremdsprachen. Soziales Engagement zeigt sie z.B. bei Auftritten in Einrichtungen wie Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern oder auch Kinderheimen und Waisenhäusern.

Engagements / Auftritte / Termine: 05/2022 Baronin Freimann in „Der Wildschütz“ (HMTM – Opernbus)
02/2022 Woglinde in „Das Rheingold“ (HMTM – Opernbus)
05/2021 – 09/2021 „Sonic Blossom“, eine Installation der Ausstellung „Lee Mingwei: 禮Li, Geschenke und Rituale“ im Museum Villa Stuck München
10/2020 Sandrina in „La finta giardiniera“ (HMTM)
10/2019 – heute Sopran im Ensemble der innovativen Produktion „Die BierOper“ von Die Opernmacher (UA: 29. November 2019)
10/2019 Bessie in „Mahagonny Songspiel“ bei den 44. Fränkischen Musiktagen Alzenau
07/2019 – 08/2019 Erste Dame in „Die Zauberflöte“ bei den Schlossfestspielen Ettlingen
01/2019 Rosalinde in „Die Fledermaus“ (HMTM)

Webseite und soziale Medien:
https://www.susannekapfer.de/

Künstlerische Ausbildung:
Die Sopranistin Susanne Kapfer schloss im Februar 2021 den Master Konzertgesang bei KS Prof. Andreas Schmidt an der Hochschule für Musik und Theater München (HMTM) mit Bestnote ab und erweitert ihre Ausbildung derzeit mit dem Master Liedgestaltung bei Prof. Christian Gerhaher, Prof. Donald Sulzen und Prof. Rudi Spring in München. Meisterkurse bei Prof. Philip Schulze, Dietrich Henschel, Andreas Staier, Prof. Ian Bostridge und Prof. Gerhild Romberger waren ihr dabei eine weitere wichtige Inspirationsquelle.
Susanne Kapfer nahm bereits an mehreren nationalen und internationalen Wettbewerben teil, bei denen sie unter anderem 2015 den 2. Preis beim Internationalen Dussek-Wettbewerb in Prag und 2018 den Liedpreis beim 10. Internationalen Gesangswettbewerb Immling verliehen bekam. Ihre jüngsten Erfolge verzeichnete sie mit dem 2. Preis beim Wettbewerb um den Musikpreis des Kulturkreis Gasteig 2021, dem 2. Preis beim Internationalen Moscow Music Competition 2021 und dem Silver Star bei Music and Stars Awards 2021. Zudem wird sie seit 2017 gefördert von Yehudi Menuhin Live Music Now e.V. München und wurde außerdem bereits dreimal mit dem Deutschlandstipendium geehrt.
Im Sommer 2019 debütierte sie bei den Schlossfestspielen Ettlingen in Mozarts Oper „Die Zauberflöte“ in der Rolle der Ersten Dame und ist nun Teil des Ensembles der innovativen Produktion „Die BierOper“. Konzertabende führten Susanne Kapfer außerdem bereits nach Augsburg, München, Bonn, Prag, Venedig und Straßwalchen.

Stimmfach / Instrument / Beruf: Musikwissenschaft M.A.
Musik und Klangkulturen der Moderne

Kurzlebenslauf:
geb. 1996 in Köln,
2017 Bachelor of Arts in Musikwissenschaft und Hispanistik an der Universität Bonn
nach dem Erstdruck von Paulina Walter, Bonn, Apollon Musikoffizin 2019:
https://www.apollon-musikoffizin.de/produkt/trois-grandes-marches-a-quatre-mains-pour-le-pianoforte-op-12/

Künstlerische Ausbildung:

  • September 2020: Studienkurs Venedig 2020 – Die venezianischer Oper des 17. Jahrhunderts, Deutsches Studienzentrum Venedig
  • Januar 2020: Praktikum im Marketing, Sony Music Entertainment, Classical & Jazz
  • seit 2019: Studentische Hilfskraft der Universität Bonn, beim Partnerinstitut Woelfl-Haus, im Verlag: Apollon Musikoffizin OHG
    – Notenedition, Onlineshop, Medientechnik
    – Aktuell: Verantwortlich für die Streaming-Übertragung bei Veranstaltungen im Woelfl-Haus Saal
 
Aktualisierung Juli 2023:

Paulina Walter, 1996 in Köln geboren, studierte 2015 Musikwissenschaft und Hispanistik im Bachelor an der Universität Bonn. Im Sommersemester 2017 belegte sie Kurse in Musikwissenschaft an der Universidad de Buenos Aires (UBA), Argentinien. 

Nach ihrem Praktikum beim WDR-Rundfunkchor Management begann sie als studentische Hilfskraft im Woelfl-Haus Bonn zu arbeiten. Ihre Bachelor Arbeit schrieb sie über die Oper „Die Räuberbraut“ des Beethovenschülers und Bonner Komponisten Ferdinand Ries. 

Seit Beginn des Master-Studiums in „Musik und Klangkulturen der Moderne“ an der Universität Bonn arbeitet sie als wissenschaftliche Hilfskraft für das Woelfl-Haus. Sie war 2020 Praktikantin im Marketing bei Sony Classical & Jazz in Berlin und nahm im gleichen Jahr am Studienkurs „Die venezianische Oper des 17. Jahrhunderts“ am Deutschen Studienzentrum in Venedig teil. 2022 absolvierte Paulina Walter ein Praktikum am Goethe-Institut Kenia und wirkte mit an der Organisation von Kulturprogrammen in Nairobi. 

Paulina Walter wird im Juli 2023 ihr Masterstudium mit einer Arbeit über die Oper “L’Amour Romanesque” von Joseph Woelfl abschließen.

Stimmfach / Instrument / Beruf: Musikwissenschaft, Geschichte

Kurzlebenslauf: geb. 1995, lebt in Bonn

Stimmfach / Instrument / Beruf: Sopran

Kurzlebenslauf: geb. 1993 in Witten, 2013 Abitur am Gymnasium Holthausen Hattingen, lebt in Dormagen

Engagements / Auftritte / Termine: Ernst Bachrich-ein Portrait – (CD)

Künstlerische Ausbildung:
Anna Christin Sayn entdeckte im Alter von zwölf Jahren ihre Leidenschaft für den Gesang. Die Sopranistin absolvierte an der Hochschule für Musik und Tanz Köln die Studiengänge für Gesang und Gesangspädagogik, den Master of Music Musiktheater und befindet sich aktuell bei Prof. Brigitte Lindner im Masterstudiengang für Lied und Konzert. 2017 feierte sie am Theater Aachen ihr Operndebüt, sang darauf u. a. am Theater Solingen und übernahm die Partie der Susanna aus Mozarts „Le nozze di Figaro“ in einer Fassung der Rheinischen Opernakademie Köln. Im Jahr 2019 trat sie mit der zeitgenössischen Kammeroper „Gestohlenes Leben“ bei landesweiten Gastspielen auf und sang für das Bonner Hofgarten Orchester die Gretel aus der hochromantischen Märchenoper von Humperdinck. Zuletzt war sie beim Festival der deutschen Sprache als Papagena in Mozarts „Die Zauberflöte“ zu erleben. Eine besondere Herausforderung sieht Anna Christin Sayn in der Interpretation von Kunstliedern. Wichtige Impulse bei ihrer Arbeit geben Ihr dabei u. a. Prof. Ulrich Eisenlohr, Prof. Stefan Irmer und Prof. Matthias Wierig. Mittlerweile ist ihre erste CD mit Werken des in der NS-Zeit verfemten Ernst Bachrich unter dem Label EDA veröffentlicht. Seit 2019 ist Anna Christin Sayn Stipendiatin des Bonner Richard Wagner Verbandes. Weitere Produktionen und Studien:

  • 2017 Operndebüt als Nerina und Diana) im Theater Aachen: „La fedelà premiata“ von J. Haydn
  • 2016 im Gesangsensemble beim Gastspiel in Breslau der Kammeroper „Gespräch mit einem Stein“
  • 2016 Hochschulproduktion: „A Midsummer Nights Dream“
  • 2015 im Gesangsensemble der Uraufführung der Kammeroper „Gespräch mit einem Stein“
  • Seit 2014/2015 Mitglied im Extrachors des Aalto Theaters in Essen
  • 2011-2016 Landesjugendchor NRW
  • Meisterkurse: Helen und Klaus Donath, Ruth Ziesak, Claudia Kunz-Eisenlohr und Ulrich Eisenlohr, Stephan E. Wehr, Matthias Wierig, Brigitte Lindner, Barbara Schlick, Carola Schlüter

Stimmfach / Instrument / Beruf: Historiker, Schauspieler, Regisseur, Dramaturg

Kurzlebenslauf: geb. 1993, lebt in Moers

Stimmfach / Instrument / Beruf: Klavier

Kurzlebenslauf: geb. 1985, lebt in Köln

Künstlerische Ausbildung:
Georgy Voylochnikov wurde in Voronezh (Russland) in einer Musikerfamilie geboren und erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von drei Jahren von seinem Vater. Von 2002 bis 2006 studierte er am Gnessins Musical College in Moskau in der Klasse von Professor Andrey Khitruk. Im Jahr 2006 begann er sein Studium am Staatlichen Moskauer Tschaikowski Konservatorium bei Professor Stanislav Igolinsky – dem Preisträger des Tschaikowski-Wettbewerbs und Queen Elizabeth Competition. Bei ihm setzte Georgy sein Postgraduales Studium fort und gewann zugleich mehrere Preise bei renommierten Wettbewerben wie die Takamatsu International Piano Competition (Japan), der Wettbewerb „Premi Principat d‘Andorra“ und der Internationale Skrjabin-Wettbewerb (Moskau). Seit 2014 studierte Georgy Voylochnikov Konzertexamen an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in der Klasse von Professor Ilja Scheps und schloß in 2019 mit
Auszeichnung ab. Zu den zahlreichen in den letzten Jahren gewonnenen Preisen gehören unter anderen der Zweite Internationale Changsha Klavierwettbewerb (1. Preis), der Internationale Musikwettbewerb Köln (1. Preis und Publikumspreis), der Karl-Robert Kreiten Musikwettbewerb in Aachen (1. Preis), Istanbul Orchestra Sion International Piano Competition (2. Preis), Internationaler Klavierwettbewerb Geilenkirchen (3. Preis), Spanish Composers International Piano Competition in Madrid (3. Preis). Außerdem ist er Halbfinalist beim UNISA Internationalen Wettbewerb in Pretoria (Südafrika), bei dem Telekom Beethoven International Piano Competition in Bonn, beim Internationalen Schubert-Wettbewerb in Dortmund und wurde 2015 für die Tschaikowsky International Piano Competition ausgewählt. Er ist Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes Bonn im Jahr 2019. Seit 2019 studiert Georgy Voylochnikov Kammermusik an der
Hochschule für Musik und Tanz Köln in der Klasse von Professor Anthonyi Spiri. Er ist sowohl in den meisten europäischen Ländern als auch in seiner Heimat Russland, in der Ukraine und in Japan als Solist und mit verschiedenen Ensembles aufgetreten. Zahlreiche Kammermusik- und Korrepetitionauftritte in verschiedenen Besetzungen runden sein künstlerisches Profil ab.

Stimmfach / Instrument / Beruf: Bariton

Kurzlebenslauf: geb. 1999 in Mechernich, 2018 Abitur am Emil-Fischer-Gymnasium Euskirchen, lebt in Euskirchen

Künstlerische Ausbildung:
aktuell Gesangsstudium in Wien Unterricht (Operngesang) und Studienvorbereitung bei Lupe Larzabal und Aris Argiris Gesangsunterricht bei Daniela Kwiotek (klassischer Gesang), Engagement im Extrachor der Oper Bonn (Verdis “Atilla”) 2011 – Professionelles Zaubern ( Mitglied  im Magischen Zirkel von Deutschland) 2005 – 2008 Trompeten Unterricht 2005 – Regelmäßiger Schauspielunterricht

Stimmfach / Instrument / Beruf: Regisseurin

Kurzlebenslauf: geb. 1981, lebt in Berlin

Stimmfach / Instrument / Beruf: Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft

Kurzlebenslauf: geb. 1991 in Paderborn, lebt in Bonn

Künstlerische Ausbildung:
Clara Arabella Pauly studierte Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft sowie Musikwissenschaft an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Im Jahr 2015 war sie Stipendiatin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) im Rahmen des internationalen Exzellenz-Masterstudiengangs German and Comparative Literature der Universität Bonn und der University of St Andrews, die sie 2016 mit einer Masterarbeit zur klassischen Moderne und einer Platzierung auf der Dean’s List for academic excellence abschloss. Im Anschluss nahm sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin ein Promotionsstudium an der Universität Bonn im Fachbereich Neuere Deutsche Literaturwissenschaft auf und hielt bereits zahlreiche internationale Vorträge. Schwerpunkt ihres Dissertationsprojekts ist die Vermittlung literaturwissenschaftlicher und musiktheoretischer Fragestellungen in der formalen Ästhetik des 19.
Jahrhunderts im Anschluss an Johann Friedrich Herbart. Im Jahre 2018 war Clara Pauly zudem Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes und engagiert sich seither als Vorstandsmitglied, Schriftführerin sowie als Moderatorin.

Stimmfach / Instrument / Beruf: Klavier

Kurzlebenslauf: geb. 1986, lebt in Bonn

Webseite und soziale Medien:
https://jaminagerl.com/de/

Stimmfach / Instrument / Beruf: Philosophie

Webseite und soziale Medien:
http://artes.phil-fak.uni-koeln.de/23375.html

Stimmfach / Instrument / Beruf: Mezzo-Sopran

Webseite und soziale Medien:
http://www.gwendolynkuhlmann.de/

Stimmfach / Instrument / Beruf: Tenor

Stimmfach / Instrument / Beruf: Dirigent

Stimmfach / Instrument / Beruf: Literaturwissenschaft

Stimmfach / Instrument / Beruf: Politikwissenschaft, Philosophie

Stimmfach / Instrument / Beruf: Sopran

Stimmfach / Instrument / Beruf: Harfe

Stimmfach / Instrument / Beruf: Sopran

Stimmfach / Instrument / Beruf: Violine

Webseite und soziale Medien:
https://www.judithstapf.de/start.html

Stimmfach / Instrument / Beruf: Literaturwissenschaft

Stimmfach / Instrument / Beruf: Bariton

Webseite und soziale Medien:
http://frederikschauhoff.com/

Stimmfach / Instrument / Beruf: Klavier

Webseite und soziale Medien:
http://alexander-maria-wagner.com/

Stimmfach / Instrument / Beruf: Klavier

Stimmfach / Instrument / Beruf: Klavier

Stimmfach / Instrument / Beruf: Violine

Stimmfach / Instrument / Beruf: Sopran

Stimmfach / Instrument / Beruf: Sopran

Stimmfach / Instrument / Beruf: Bariton

Künstlerische Ausbildung:
Giorgos Kanaris studierte Gesang u.a. bei Josef Metternich in München und besuchte Kurse bei Helmut Rilling, Thomas Quasthoff in Stuttgart und die Meisterklasse bei Daphne Evangelatos an der Musikhochschule München. Seit der Spielzeit 2009/2010 ist Giorgos Kanaris festes Ensemblemitglied am THEATER BONN. Sein Opernrepertoire umfasst zahlreiche Werke u.a. von Mozart, Verdi, Puccini, Donizetti, Rossini. Außer dem Operngesang ist er auch im Liedbereich tätig. In seinem Reprtoire gehören Werke von Schumann, Schubert, R. Strauß, Ravel, Debussy, Duparc u.a. Giorgos Kanaris ist Preisträger des Schloss Laubach Wettbewerbs 2009. 2010 erhielt er den Preis der “Opernfreunde Bonn”, der alle zwei Jahre vergeben wurde. Er war auch Stipendiat des Richard-Wagner-Verbandes für 2011. Im April 2017 erschien auf den Markt die CD mit dem Titel “Songs of Yearning – Sehnsuchtslieder” von der Firma “Hänssler CLASSIC”, in dem er Beethovens AN DIE FERNE GELIEBTE und Schuberts SCHWANENGESANG interpretiert und im Januar 2020 wurde die letzte CD veröffentlicht mit dem Titel “Invitation au Voyage”, in dem er Chansons von Duparc, Ravel, Ibert und Debussy singt.

Stimmfach / Instrument / Beruf: Tenor

Stimmfach / Instrument / Beruf: Tenor

Webseite und soziale Medien:
http://www.christianmariaspecht.de/

Stimmfach / Instrument / Beruf: Dramaturgin

Stimmfach / Instrument / Beruf: Mezzosopran

Kurzlebenslauf: Am 31. Dezember 2019 berichtet der Bonner Generalanzeiger auf über Charlotte Quadt und ihre Familie.

Webseite und soziale Medien:
http://www.charlottequadt.de/

Künstlerische Ausbildung:
Die Mezzosopranistin Charlotte Quadt studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Derzeit wird sie von James McCray (Den Haag) betreut. Meisterkurse bei Prof. Peter Schreier, Helen Donath, KS Reinhard Leisenheimer und Ingeborg Danz gehören mit zu ihrer musikalischen Ausbildung. Sie war Stipendiatin des Richard Wagner Verbandes und Finalistin beim Bundeswettbewerb Gesang in Berlin 2012.
Zahlreiche Engagements führten Charlotte Quadt an verschiedene Opernhäuser in Deutschland. So war sie u. a. am Staatstheater Darmstadt als Mercedes (Carmen) und Blumenmädchen (Parsifal) zu hören. An der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf stand sie in Poulencs ‘Les dialogues des Carmelites’ und Strauss’ ‘Elektra’ auf der Bühne. Eine besonders enge Zusammenarbeit verbindet Charlotte Quadt mit dem Opernhaus ihrer Heimatstadt Bonn. Dort ist sie seit einigen Jahren regelmäßig zu Gast und war an einer Vielzahl von Produktionen beteiligt – zuletzt als Stimme der Mutter in Offenbachs ‘Les contes d’Hoffmann’. Weitere Operngastspiele führten sie an die Theater Hagen, Freiburg und Detmold.
Seit Januar 2017 ist sie mit großem Erfolg als Bradamante in Händels ‚Alcina’ am Theater Münster zu erleben. Neben der Oper widmet Charlotte Quadt auch dem Konzertfach große Aufmerksamkeit. Ihre Vorliebe gilt hierbei der Barockmusik und den großen Oratorien aus Klassik und Romantik. Sie konzertierte mit der Bayerischen Philharmonie München, dem Konzertchor Darmstadt, den Bachchören Basel und Essen, dem Gemischten Chor Zürich und ist seit 2014 am Bachkantaten-Zyklus der Kreuzkirche Bonn beteiligt. Kommende Projekte beinhalten u. a. Auftritte bei den Brühler Schlosskonzerten unter der Leitung von Andreas Spering in der Tonhalle in Düsseldorf, in der Tonhalle in Zürich und in der Kölner Philharmonie. (Quelle: https://www.diademus.de/vita-charlotte-quadt/) Am 31. Dezember 2019 berichtet der Bonner Generalanzeiger auf über Charlotte Quadt und ihre Familie.

Stimmfach / Instrument / Beruf: Jurist

Stimmfach / Instrument / Beruf: Kunstberatung

Webseite und soziale Medien:
https://kunst-raum-konzepte.de/startseite.html